Homöopathie bei Allergien und Heuschnupfen

Behandlung von Heuschnupfen mit Homöopathie und Psychokinesiologie

Allergische Symptome manifestieren sich oft an den Schleimhäuten der Atemwege, des Verdauungsapparates, der Augen oder auch an der Haut. Sicherlich kennen Sie die verquollenen Augen, die Atemnot oder die verstopfte Nase, wenn die entsprechenden Pollen erst einmal in der Luft sind.

Im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung betrachtet man eine atopische Erkrankungen wie Heuschnupfen nicht als isoliertes Phänomen, sondern als Ausdruck einer  geschwächten Konstitution. Deshalb beobachtet man häufig, dass Allergien erstmalig in oder nach Phasen großer persönlicher Belastungen ( Kummer, Stress, Scheidung etc.) auftreten. Führt man den Patienten im Gespräch zum Ausgangspunkt der Symptome zurück, wird das oft deutlich. Hier verfügen Homöopathen über einen reichen Schatz an Medikamenten, die entsprechend der Situation ausgezeichnet helfen können.

Ich unterscheide  in meiner Praxis folgende Fälle:

1. Beginn der homöopathischen Behandlung während der Heuschnupfen-Zeit:

In diesem Fall führe ich eine symptomatische Akutbehandlung nach dem Ähnlichkeitsprinzip durch und wähle aus der reichen Anzahl der homöopathischen Akutmittel ein geeignetes für den Patienten aus.  Dieses kann einmalig gegeben, manchmal durchaus eine ganze Saison wirken. Dadurch lässt sich oft eine stärkere Medikation mit Antihistaminika vermeiden.
Zusätzlich versuche ich, mit homöopathischen Umstimmungsmitteln wie Echinacea oder Galphimia glauca die Allergiebereitschaft des Patienten zu mindern. Alle Medikamente können auf ihre Wirksamkeit kinesiologisch ausgetestet werden, sollte eine eindeutige homöopathische Verschreibung aufgrund der Symptome nicht möglich sein.

Im Anschluss daran erfolgt die konstitutionelle oder auch auf Wunsch des Patienten eine miasmatische Behandlung die darauf abzielt, dass in der nächsten Pollensaison die Symptome abgeschwächt oder auch gar nicht mehr auftreten.

Wichtige homöopathische Arzneimittel im Akutfall: Apis, Arsenicum album, Euphrasia, Alllium cepa

2. Beginn der homöopathischen Behandlung 3-6 Monate vor der Heuschnupfen-Periode

In diesem Fall ist ausreichend Zeit, für den Patienten ein geeignetes Konstitutionsmittel zu suchen. Dieses wird in großen Abständen und in aufsteigender Potenz wiederholt, um die Heuschnupfensymptome  langfristig zu minimieren bzw. auszuheilen.